Jürgen B. Hausmann: "Weihnachtsspecial"

12. Dezember 2016      20 Uhr

 

Im wirklichen Leben heißt der Lehrer für Latein, Griechisch und Geschichte Jürgen Beckers; als Kabarettist nennt er sich Jürgen B. Hausmann und die rheinischen Karnevalisten lieben ihn als „Ne Hausmann“. Und als Hausmann wirft er seinen liebevoll-ironischen Blick in Wohnzimmer, Nachbarsgärten oder Vereinsheime. Beckers alias Hausmann gelingt es, mit seiner rheinischen Frohnatur die Komik des Alltags derart treffend einzufangen, dass kein Auge trocken bleibt. Dank seiner ausgezeichneten Beobachtungsgabe verwandelt er alltägliche Situationen in schreiend komische und groteske Geschichten.

Ein gefundenes Fressen ist für ihn natürlich das Weihnachtsfest, das mal wieder völlig überraschend vor der Türe steht. Genüsslich breitet er sich aus über Adventssingen, Plätzchen backen, Baumkauf oder Weihnachtsgans und weiß zwischen Weihnachtsfeiern und Krippenspielen Haarsträubendes zu erzählen.
Es wird sich wohl der eine oder andere wiedererkennen…

Ein herrlicher Spaß!

 

 

 

 

 

H.G. Butzko: „Menschliche Intelligenz“

12. Januar 2017      20 Uhr


Kahle Bühne, Mikro in der Hand, Kappe auf dem Kopf. So präsentiert sich der Gelsenkirchener Satiriker H.G. Butzko, aufgewachsen gegenüber dem Stadion. „Ich bin der lebende Beweis, daß man aus Gelsenkirchen kommen und auch noch anderes als Fußball im Kopf haben kann“. Dass dem so ist, weiß man spätestens nachdem er den begehrten Deutschen Kleinkunstpreis bekommen hat. Mit analytischer Schärfe stellt er hochkomplexe Sachverhalte aus Politik, Wirtschafts- und Finanzwelt dar; stets tagesaktuell macht er seinem Ruf als „Meister des investigativen Kabaretts“ alle Ehre. Seine Argumente sind nicht immer bequem, aber dafür logisch statt ideologisch. Manchen spricht er dabei ins Gewissen, vielen aus der Seele, doch vor allem immer Klartext.
 

Mit seiner Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang, Provokation und Polemik, Philosophie und Witz gelingt es ihm, das Komische in den Katastrophen des Lebens und der Welt zu entdecken. Nicht von ungefähr nennt man Butzko den „Hirnschrittmacher des deutschen Kabaretts“.
 

Er selbst sagt von sich: Ich habe 25 Jahre im Ruhrpott gelebt. Meine Sprache, meine Mentalität, meine Perspektive, meine Denkarbeit ist von dieser Malocher-Gegend geprägt.
 

Die Mainzer Allgemeine Zeitung: „Ein raffinierter Kreuz- und Querdenker“.

 

 

 

 

 

Barbara Ruscher: „Ekstase ist nur eine Phase“

15. Februar 2017      20 Uhr


Sie hat es drauf, die gelernte Pädagogin. Kess, cool und staubtrocken analysiert Barbara Ruscher die absurden Auswüchse der modernen Gesellschaft. Ekstase findet sie in allen Bereichen: Im modernen Verhältnis der Geschlechter zueinander, bei der Massentierhaltung aber auch bei Ernährungskonzepten, beim Datenklau oder beim Punktesammeln. Ruscher präsentiert mit viel Power eine erfrischende Mischung aus alltäglichem Wahnsinn und skurrilem Mainstream.
 

Charmant, scharfsinnig und mit einer gehörigen Portion Selbstironie hat sie sich auch die letzten Tabus unserer Zeit vorgenommen:
Als da sind die FIFA mit dem Großprojekt WM 2022 in Katar als auch das globale Erotik-Phänomen „Fifty shades of grey“ („Selbst der Papst sagt, leichte Schläge sind erlaubt“). Der nahtlose Wechsel vom Politischen ins Erotische gelingt der Kölnerin ebenso spielend wie die Kunst, die Welt nicht moralinsauer, aber herrlich ätzend zu spiegeln. Mit großem Spass begleitet die blonde Powerfrau am Klavier ihre Sprechgesänge, die an Helge Schneider erinnern lassen. Echt schräg!
 

„Kabarett vom Feinsten“ schreibt der Kölner Stadtanzeiger.

 

 

 

 

 

Helmut Schleich: „Ehrlich“

24. März 2017      20 Uhr


Man kennt ihn als genialen Franz Josef Strauß-Imitator, man kennt sein „Schleich-Fernsehen“. Jetzt offenbart Helmut Schleich im brandneuen Programm seine Einblicke in eine Politik, die den Vertrauensmissbrauch zur Staatsräson erhoben hat. Absolut ehrlich tut er das. „Ehrlichkeit ist ein Minenfeld und weit und breit kein Räumkommando in Sicht“, sagt er. Aber so ganz stimmt das nicht, denn der Münchner räumt gründlich auf mit gefährlichen Halbwahrheiten, mit bequemer Ahnungslosigkeit und lieb gewonnenen Vorurteilen. Er fühlt den Mächtigen zwischen München, Berlin und Brüssel schonungslos auf den Zahn. Dass dabei der eine oder andere Zahn gezogen wird, versteht sich von selbst.
 

Dazwischen läßt er sein höchst vergnügliches Panoptikum aus schillernden Typen und kuriosen Gestalten aufmarschieren. Allen voran der große Vorsitzende Strauß, der donnernd mit der bayerischen Staatsregierung abrechnet. Brillant gespielt und hintersinnig ersonnen, ist das wohl sein schärfstes und anspruchsvollstes Programm.
Helmut Schleich ist eine der markantesten Größen in der Kabarett-Landschaft und wurde unter anderen mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet.

 

„Ehrlich“ ist eine Offenbarung, schreibt der Südkurier.